Sicherungsposten beim Bau einer Halbleiterfabrik in Dresden

Illustrative Drohnenaufnahme einer Halbleiter-Großbaustelle mit großflächigen Fab-Gebäuden, Kränen und technischer InfrastrukturSymbolbild

Projekt auf einen Blick

SEMPA SYSTEMS | Halbleiterfabrik in Dresden | Halbleiterindustrie

Für SEMPA SYSTEMS stellte Schildwall vier Sicherungsposten beim Bau einer modernen Halbleiterfabrik in Dresden.

Das beauftragte Fachunternehmen ist auf hochreine Gas- und Chemieversorgungssysteme für die Halbleiterindustrie spezialisiert. Schildwall integrierte vier Sicherungsposten unmittelbar in die Installationsabläufe vor Ort und passte deren Einsatz an Arbeitsfortschritt und Personalbedarf an.

4 Monate
projektbezogener Einsatz auf der Großbaustelle
4 Sicherungsposten
für das ausführende Fachgewerk
vor Ort
Begleitung sicherheitskritischer Installationsarbeiten
flexibel
Einsatzplanung nach Baufortschritt und Personalbedarf

Projektstruktur

Ausgangslage

Auf der Großbaustelle in Dresden entsteht eine hochmoderne Halbleiterfabrik mit zahlreichen parallel tätigen Bau-, Anlagen- und Installationsgewerken. Arbeitsbereiche, Verkehrswege, Zugänge und logistische Abläufe verändern sich kontinuierlich mit dem Baufortschritt.

Das Fachgewerk war innerhalb dieses Projektumfelds mit technischen Installationsleistungen für hochreine Gas- und Chemieversorgungssysteme tätig. Diese Systeme bilden später eine wesentliche Infrastruktur für die Halbleiterfertigung und stellen hohe Anforderungen an Präzision, Qualität und kontrollierte Arbeitsabläufe.

Die Arbeiten des Fachgewerks mussten mit den übergeordneten Baustellenregeln, den angrenzenden Gewerken und den wechselnden Bedingungen in den jeweiligen Installationsbereichen abgestimmt werden.

Herausforderungen

Auf einer Großbaustelle dieser Dimension mussten Sicherheitsanforderungen unmittelbar an wechselnden Arbeitsorten wirksam umgesetzt werden. Baufortschritt, Zugänge, Verkehrswege und parallel arbeitende Gewerke veränderten die Bedingungen fortlaufend.

Für die Sicherungsposten kam es deshalb auf eine genaue Kenntnis der jeweiligen Aufgabe, der geltenden Schutzmaßnahmen und der vereinbarten Kommunikationswege an. Veränderungen und Abweichungen mussten früh erkannt und unmittelbar weitergegeben werden.

Unser Beitrag

Schildwall stellte dem Auftraggeber vier geeignete Sicherungsposten bereit und integrierte deren Einsatz in die laufenden Installationsarbeiten.

Die eingesetzten Mitarbeiter wurden in die projektspezifischen Aufgaben, Schutzmaßnahmen und Kommunikationswege eingewiesen. Die Einsatzplanung erfolgte in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Ansprechpartnern und wurde an Arbeitsfortschritt und tatsächlichen Personalbedarf angepasst.

Während der Ausführung sorgten die Sicherungsposten für eine kontinuierliche operative Sicherheitspräsenz unmittelbar vor Ort. Sie überwachten die vereinbarten Schutzbedingungen, beobachteten Veränderungen im Arbeitsumfeld und meldeten Abweichungen direkt über die festgelegten Kommunikationswege.

Durch geregelte Übergaben blieb der Informationsstand auch bei wechselnden Einsatzzeiten und Arbeitsbereichen erhalten.

Leistungen im Projekt

  • Bereitstellung von vier Sicherungsposten für das Fachgewerk
  • Operative Begleitung der Installationsarbeiten unmittelbar vor Ort
  • Abstimmung der Einsatzplanung mit den verantwortlichen Ansprechpartnern
  • Projektbezogene Einweisung in Aufgaben, Schutzmaßnahmen und Kommunikationswege
  • Überwachung der vereinbarten Schutzbedingungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld
  • Unmittelbare Meldung festgestellter Abweichungen
  • Anpassung der Personalbereitstellung an Baufortschritt und tatsächlichen Bedarf

Die Wirkung im Projekt

Der Auftraggeber erhielt eine unmittelbar in die Installationsabläufe integrierte operative Sicherheitsunterstützung. Veränderungen und Abweichungen konnten direkt vor Ort erkannt und über die vereinbarten Kommunikationswege weitergegeben werden. Gleichzeitig ließ sich die Personalbereitstellung flexibel an den Arbeitsfortschritt anpassen.

Während des Einsatzes blieben die von Schildwall begleiteten Arbeitsbereiche ohne schweren Arbeitsunfall. Es kam zu keinen sicherheitsbedingt verursachten Baustopps oder zeitlichen Verzögerungen.

Branchenanforderungen

HSE-Management und Arbeitssicherheit beim Bau von Halbleiterfabriken

Beim Bau einer Halbleiterfabrik treffen klassische Großbaustellenrisiken auf die besonderen Anforderungen einer hoch technisierten Produktionsumgebung. Zahlreiche internationale Bau- und Anlagenbauunternehmen arbeiten parallel, während Gebäude, technische Gebäudeausrüstung, Medienversorgung und Produktionsanlagen in unterschiedlichen Phasen entstehen. HSE-Management in der Halbleiterindustrie muss diese Schnittstellen zwischen Bau, Anlageninstallation und Inbetriebnahme früh strukturieren und über den gesamten Projektverlauf wirksam halten.

Für die Arbeitssicherheit beim Bau einer Chipfabrik sind unter anderem wechselnde Zugänge und Verkehrswege, Hebe- und Montagearbeiten, Elektro- und Rohrleitungsarbeiten sowie die Installation von Spezialgas-, Chemikalien- und Hochreinmediensystemen relevant. Hinzu kommen Reinraum- und Kontaminationsanforderungen, ein hoher logistischer Takt und viele gleichzeitig aktive Gewerke. Klare Freigabeprozesse, Permit-to-work-Verfahren, geregelte Kommunikationswege und eine verlässliche Präsenz in den Arbeitsbereichen helfen, Veränderungen früh zu erkennen und Abweichungen konsequent zu bearbeiten.

Ein belastbares HSE- beziehungsweise EHS-Management auf einer Fab-Großbaustelle verbindet deshalb Projektorganisation und operative Umsetzung. Dazu gehören abgestimmte Zuständigkeiten, Sicherheitsbegehungen, Maßnahmenverfolgung, dokumentierte Übergaben und bedarfsgerecht eingesetztes Sicherheitspersonal. Entscheidend ist, dass die Sicherheitsorganisation mit dem Baufortschritt mitwächst und auch unter Termin-, Qualitäts- und Schnittstellendruck handlungsfähig bleibt.

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